Einigkeit über die Bedeutung der mobilen Sozialdienste und den notwendigen Ausbau von teilstationären Einrichtungen gab es bei den Reden anlässlich des Benefiz-Gartenfestes des Wiener Hilfswerks. Sozialminister Erwin Buchinger betonte in seiner Ansprache seine Wertschätzung für die Arbeit des Hilfswerks und für dessen fachliche Inputs bei der Legalisierung der 24-Stunden-Betreuung. Auch Wissenschaftsminister Johannes Hahn würdigte die Arbeit der haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des Hilfswerks.
Hilfswerk Österreich-Präsident Othmar Karas forderte die verantwortlichen Landesregierungen auf, Pflegebedürftige und deren Angehörige noch stärker zu unterstützen. "80 Prozent aller SeniorInnen werden von Angehörigen gepflegt. Diese kann man mit mobilen Diensten und teilstationären Angeboten effektiv entlasten", unterstrich Karas. "Gefragt sind betreute und betreubare SeniorInnenwohnungen, in einem möglichst selbstbestimmten Umfeld, in überschaubaren Einheiten, in der gewohnten lokalen Umgebung", so Karas.
Karas lobte die Arbeit des Wiener Hilfswerks, das mit Unterstützung des Fonds Soziales Wien unter anderem zwei Senioren-Tageszentren und acht betreute Senioren-Wohngemeinschaften geschaffen hat, die sofort begeistert angenommen wurden. "Das Wiener Hilfswerk hat hier wertvolle Pionierarbeit geleistet!"
Die Präsidentin des Wiener Hilfswerks Karin Praniess-Kastner sprach neben den bereits genannten Themen vor allem den notwendigen Ausbau von Einrichtungen für behinderte Menschen an.
Zu den zahlreichen BesucherInnen des Gartenfestes, das diesmal wetterbedingt im Veranstaltungssaal SkyDome des Wiener Hilfswerks stattfand, zählten auch die Bezirksvorsteher Susanne Reichard und Thomas Blimlinger sowie der Wiener ÖVP-Klubomann Matthias Tschirf.
Der Erlös der Veranstaltung kommt der Weihnachtsaktion für bedürftige Menschen in Wien zugute.






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