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Wien

Wiener Hilfswerk eröffnete neues Tageszentrum für Senioren


(2007-10-02) Stadträtin Sonja Wehsely: Menschen sollen in Wien glücklich alt werden - Karin Praniess-Kastner: KundInnenorientierte soziale Dienstleistungen immer wichtiger

Von einem "Freudentag" sprach die Stadträtin für Gesundheit und Soziales Sonja Wehsely anlässlich der Eröffnung des neuen Tageszentrums für Senioren, dessen Verwirklichung von der Idee bis zur Inbetriebnahme nur rund ein Jahr in Anspruch genommen hatte. In Zusammenarbeit mit dem Wiener Hilfswerk, "einem Partner wo wir wissen, dass die Qualität stimmt", sei eine weitere Einrichtung geschaffen worden, die zu dem gemeinsamen Ziel beitrage, dass die Menschen in Wien glücklich alt werden, so Wehsely.

Das neue Tageszentrum, das  vom Fonds Soziales Wien aus Mitteln der Stadt gefördert wird, bietet Platz für 30 Tagesgäste. Ein Betreuungsteam aus Pflegepersonal, PsychologInnen und HeimhelferInnen gestaltet einen strukturierten Tagesablauf, der sich an den individuellen Bedürfnissen der BesucherInnen orientiert. Es handelt sich dabei um die erste derartige Einrichtung in Wien-Währing, wie dessen Bezirksvorsteher Karl Homole betonte.

Als eine wichtige Ergänzung zu den mobilen Sozialdiensten bezeichnete Monika Pinaz, Leiterin der ambulanten Pflege im Fonds Soziales Wien, die Tageszentren. Pinaz hob nicht nur den präventiven Charakter hervor,  sondern sprach auch von einem bewährten Mittel gegen die Einsamkeit alter Menschen.

Die Präsidentin des Wiener Hilfswerks, LAbg. Karin Praniess-Kastner,  unterstrich die zentrale Bedeutung kundInnenorientierter sozialer Dienstleistungen im Rahmen der laufenden Reformen und betonte: "Ein Tageszentrum ermöglicht älteren Menschen den Verbleib in ihrem selbst gewählten Lebensumfeld und entlastet gleichzeitig die betreuenden Angehörigen".

 

Demgemäß meinte der Präsident des Österreichischen Hilfswerks, MEP Othmar Karas:"Tageszentren für Senioren, betreute Seniorenwohngemeinschaften und mobile Dienste erhöhen für die Betroffenen und deren Angehörige die Wahlfreiheit. Die Familien wollen selbst entscheiden, welche Unterstützung sie haben wollen".





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