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Wien

Kooperation Wiener Hilfswerk und AMS: Zehn Jahre Haus- und Heimservice


(2008-03-06) Jubiläumsveranstaltung im SkyDome des Wiener Hilfswerks - 540 Transit-Arbeitskräfte fanden im Haus- und Heimservice einen Trainingsplatz.

 


Der sozialökonomische Beschäftigungsbetrieb "Haus- und Heimservice" des Wiener Hilfswerks feierte am 5. März sein zehnjähriges Bestehen. In dieser Zeit bekamen 540 Langzeitarbeitslose die Chance, sich mittels Wiener-Hilfswerk-Betreuung im Haus- und Heimservice für den Arbeitsmarkt fit zu machen.

 

"Mich freut besonders die gute Bilanz, die das Haus- und Heimservice in den zehn Jahren aufweisen kann: Im Schnitt konnten pro Jahr rund 30 Prozent unserer TransitmitarbeiterInnen in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden", betonte die Geschäftsführerin des Wiener Hilfswerks Dir. Dr. Ursula Weber-Hejtmanek.

 

"Sozialökonomische Betriebe sind ein wichtiger Baustein neben den Qualifizierungsmaßnahmen für die aktive Arbeitsmarktpolitik" hob Dr. Inge Friehs, stellvertretende Geschäftsführerin des Arbeitsmarktservice (AMS) Wien, in ihrer Ansprache hervor. Karl Dürtscher, Vorstandsmitglied der Arbeiterkammer Wien und Mitglied des Landesdirektoriums des AMS Wien, widmete sich in seiner Rede den Anfängen der Sozialökonomischen Projekte und meinte: "Sie sind nach wie vor für Menschen, die sich aus unterschiedlichen Gründen schwer tun, einen Arbeitsplatz zu finden, eine notwendige und wichtige Maßnahme".

 

Die Präsidentin des Wiener Hilfswerks LAbg. GR Karin Praniess-Kastner ging auf die soziale Motivation der Menschen ein, die dieses Service in Anspruch nehmen: "Die KundInnen geben mit ihrem Auftrag langzeiterwerbslosen Menschen eine Chance, sich beweisen zu können und somit wieder auf dem Arbeitsmarkt Tritt fassen zu können". Dazu der Bezirksvorsteher des 7. Bezirkes Mag. Thomas Blimlinger: "Am eigenen Leib habe ich erfahren, wie schnell es nach einem Unfall gehen kann, dass man Hilfe und Unterstützung im Haushalt benötigt: rasch, unbürokratisch und zu vertretbaren Preisen".

 

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch die KundIn der "ersten Stunde" für ihre Bereitschaft, mittlerweile 78 TransitmitarbeiterInnen eine Chance gegeben zu haben, geehrt. Auch ehemalige TransitmitarbeiterInnen, KundInnen und KollegInnen aus anderen Sozialökonomischen Betrieben feierten mit.









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